18. IHK-Schulpreis 2025
Neun Schulen aus ganz Hessen sind am 20. Januar 2026 mit dem 18. Hessischen IHK-Schulpreis für ihre herausragenden Projekte zur beruflichen Orientierung ausgezeichnet worden. Die prämierten Schulen bereiten ihre Schülerinnen und Schüler mit praxisnahen, kreativen und zielgruppengerechten Angeboten auf den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt vor.
Die feierliche Preisverleihung durch Hessens Minister für Kultus, Bildung und Chancen Armin Schwarz sowie HIHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller fand im Kurhaus Wiesbaden statt. Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war der Show-Act Flambolé, der Jugendzirkus der Landeshauptstadt Wiesbaden, der das Publikum mit allerlei Kunststücken zu begeistern wusste.
Der Hessische IHK-Schulpreis wird alle zwei Jahre vergeben und würdigt schulische Projekte, die Jugendlichen frühzeitig Einblicke in unterschiedliche Berufsbilder ermöglichen und die Zusammenarbeit von Schulen und Wirtschaft stärken. Das Preisgeld beträgt 1.500 Euro je Schule.
„Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und wirkungsvoll berufliche Orientierung heute gestaltet werden kann“, sagte HIHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller. „Jugendliche für berufliche Perspektiven zu begeistern, ist anspruchsvoller denn je. Umso wichtiger sind kreative, praxisnahe Formate, die junge Menschen dort abholen, wo sie stehen, und ihnen konkrete Einblicke in die Arbeitswelt geben. Gute Berufsorientierung ist ein zentraler Schlüssel für erfolgreiche Bildungswege und für die Fachkräftesicherung in Hessen.“
Der Hessische Minister für Kultus, Bildung und Chancen, Armin Schwarz, erklärte: „Frühe und praxisnahe berufliche Orientierung ist angesichts der sich rasant verändernden Arbeitswelt wichtiger denn je. Schülerinnen und Schüler werden so dabei unterstützt, ihre eigenen Talente und Interessen zu finden und zu fördern – die beste Grundlage für eine fundierte Entscheidung für ihre berufliche Zukunft. Ein wichtiger Baustein sind auch unsere landesweiten Praktikumstage, bei denen Schülerinnen und Schüler Einblicke in unterschiedliche Berufe bekommen und erste Kontakte zur Arbeitswelt knüpfen. Die neun Schulen, die wir heute auszeichnen, setzen durch ihr Engagement und ihre innovativen Konzepte zur beruflichen Orientierung Maßstäbe. Ich danke dem HIHK ausdrücklich dafür, dass er diesen wichtigen Beitrag zur Zukunft des Landes Hessen mit der Verleihung des Schulpreises würdigt.“
Schoder-Steinmüller betonte zudem die Bedeutung der beruflichen Orientierung an allen Schulformen: „Gerade an Gymnasien richtet sich der Blick häufig automatisch auf ein Studium, obwohl die berufliche Bildung eine gleichwertige Alternative mit hervorragenden Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung sichtbar zu machen, ist ein wichtiger Hebel – nicht zuletzt mit Blick auf die hohen Abbruchquoten im Erststudium.“
Ausgezeichnete Schulen
Kategorie Haupt- und Förderschulen:
- Erich-Kästner-Schule, Alsfeld
Projekt: Mit Hammer, Herz und Hand – mitten im echten Leben - Georg-Ackermann-Schule, Breuberg
Projekt: Ausbildungsprojekt - Karl-Preising-Schule, Bad Arolsen (Förderschule)
Projekt: Lernnetzwerk
Kategorie Realschulen
- Alexander-von-Humboldt-Schule, Viernheim
Projekt: Solarcamp Viernheim - Johann-Textor-Schule, Haiger
Projekt: SchulePlus & Theorie - Von-Galen-Schule, Eichenzell
Projekt: Job-Roulette
Kategorie Gymnasien / Fachoberschulen / Berufliche Gymnasien
- Albert-Einstein-Schule, Groß-Bieberau
Projekt: BO in der E-Phase – Brücke zwischen Schule und Wirtschaft - Justus-Liebig-Schule, Darmstadt (Gymnasium)
Projekt: Schülercafé - Lichtenberg-Oberstufengymnasium, Bruchköbel
Projekt: Modulares Berufsorientierungskonzept für die Oberstufe
Ausführliche Beschreibungen der Gewinnerprojekte entnehmen Sie dem Dokument rechts zum Download.
Pressefotos zum Download:
Copyright: Thomas Rausch
