Die hessische Außenwirtschaft

Zahlen, Trends, Netzwerke


Mehr als die Hälfte ihres Umsatzes erwirtschaftet die hessische Industrie im Ausland. Dass nicht nur Industrie und Handel, sondern auch der Dienstleistungssektor stark international ausgerichtet sind, ist für unsere weltweit erfolgreiche Wirtschaft kein wirklich neuer Befund.
Neu sind dagegen zwei Erkenntnisse aus dem letzten Jahr, die uns voraussichtlich längere Zeit begleiten werden: Zum einen sind steigende Exportzahlen tatsächlich kein Selbstläufer. Die jährliche Wirtschaftsberichterstattung muss sich angesichts weltweiter Unsicherheiten wohl auf eine Abkehr von immer neuen Rekordmeldungen einstellen. Zum anderen existieren für die heimischen Unternehmen immer weniger sichere Exportmärkte.
Die Beziehungen mit unserem wichtigsten Handelspartner USA sind mindestens für die Schlüsselbranche Kraftfahrzeuge akut bedroht, der Handel mit unserem zweit- wichtigsten Handelspartner Frankreich stagniert, und im für Hessen ebenfalls sehr wichtigen britischen Markt herrscht wegen der weiter ungelösten Brexit-Frage fortwährende Unsicherheit. Die Rahmenbedingungen für künftige Exporterfolge waren also durchaus schon bessere.
Dass die hessischen Exporte im Jahr 2018 dennoch um 1,5 Prozent zulegen konnten, zeigt auf der anderen Seite, wie flexibel sich unsere Unternehmen auf verändernde Rahmenbedingungen einstellen. Internationale Marktchancen müssen immer wieder neu sondiert und genutzt werden. Hessens Wirtschaft leistet das mit Bravour.
Die hessischen Industrie- und Handelskammern sind hierbei Netzwerkpartner und Plattform der hessischen Exportwirtschaft. Mit Service und Beratung zu allen Schritten der Markterschließung geben sie - gerade auch in handelspolitisch unsicheren Zeiten - Orientierung und leisten einen grundlegenden Beitrag zum Exporterfolg der heimischen Wirtschaft.
Die vorliegende Broschüre gibt einen Überblick über aktuelle Trends des hessischen Außenwirtschaftsgeschäfts sowie zum Leistungsangebot der IHKs für international tätige Unternehmen.