HIHK fordert Baufinanzierungsvereinbarung für Wallauer Spange

Wiesbaden, 27. Januar 2026
Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr durch das schuldenfinanzierte sogenannte Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität 500 Milliarden Euro bereitgestellt. Trotz dieser hohen Investitionssumme, die unter anderem für den Ausbau der Schieneninfrastruktur vorgesehen ist, stehen weniger als ein Jahr nach dem Beschluss keine Mittel mehr zur Verfügung, um wichtige Projekte zu finanzieren.
Ulrich Caspar, Vizepräsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertags (HIHK), sagt: „Die Wallauer Spange ist ein wesentlicher Baustein für einen schnellen und attraktiven ÖPNV. Die direkte Verbindung von Wiesbaden über den Frankfurter Flughafen nach Darmstadt ist wichtig für die Attraktivität des Standorts Hessen, denn sie stellt eine erhebliche Verbesserung der Erreichbarkeit der hier ansässigen Unternehmen für ihre Kunden und Fachkräfte dar. Angesichts der gewaltigen Schuldensumme, mit der die Infrastruktur in Deutschland instand gesetzt und ausgebaut werden sollte, ist es für uns nicht nachvollziehbar, wie die Finanzierung der Wallauer Spange und weiterer Projekte derzeit nicht gesichert sein kann. Wir fordern von der Bundesregierung und dem Verkehrsministerium umgehend eine Finanzierungszusage für die Wallauer Spange, um ohne Zeitverlust unmittelbar nach Erhalt des Baurechts in die Umsetzung gehen zu können.“