Hessische IHKs bauen Cluster für Sicherheits- und Verteidigungsindustrie auf
Wiesbaden, 21. Oktober 2026
Zum 1. September 2026 startete der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) gemeinsam mit den zehn hessischen Industrie- und Handelskammern den Aufbau eines hessenweiten Clusters für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI). Das Projekt wird durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum gefördert. Ziel ist es, Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie öffentliche Akteure im Hinblick auf die aktuellen Erfordernisse und Entwicklungen im SVI-Bereich effizient miteinander zu vernetzen und dabei Hessens Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln. Auch und insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bietet das Cluster Mehrwerte. Der Einstieg in sicherheits- und verteidigungsrelevante Märkte ist häufig mit besonderen Anforderungen verbunden, etwa bei Beschaffungswegen, regulatorischen Vorgaben, Zertifizierungen, Finanzierung oder langfristiger Planbarkeit. Das Cluster übernimmt hierbei Lotsenfunktion.
Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt und wird mit 600.000 Euro aus Landesmitteln gefördert. In den kommenden Monaten wird das Cluster schrittweise aufgebaut. Im Mittelpunkt steht zunächst, relevante Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Hessen anzusprechen und sichtbar zu machen, wer welche Kompetenzen einbringen kann. Darauf aufbauend werden Kooperationen angestoßen, um Hessens Stärken im nationalen und europäischen Sicherheits- und Verteidigungsumfeld auszubauen.
Hessen verfügt über gute Voraussetzungen, um durch ein konzertiertes Vorgehen im SVI-Bereich seine Wettbewerbsfähigkeit im Sinne des gesamten Standorts auszubauen. Neben klassischen Unternehmen der SVI, etwa in Fahrzeug- und Systemtechnik, Logistik, Instandsetzung und Sensorik, gibt es besondere Kompetenzen in Zukunftstechnologien wie Optronik, Laser- und Drohnentechnologien und IT. Viele dieser Potenziale sind bislang jedoch nicht ausreichend sichtbar oder miteinander verbunden. Hier setzt das neue SVI-Cluster an. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Dual-Use-Technologien, die sowohl zivil als auch für Sicherheits- und Verteidigungsaufgaben genutzt werden können.
Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt und wird mit 600.000 Euro aus Landesmitteln gefördert. In den kommenden Monaten wird das Cluster schrittweise aufgebaut. Im Mittelpunkt steht zunächst, relevante Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Hessen anzusprechen und sichtbar zu machen, wer welche Kompetenzen einbringen kann. Darauf aufbauend werden Kooperationen angestoßen, um Hessens Stärken im nationalen und europäischen Sicherheits- und Verteidigungsumfeld auszubauen.
Hessen verfügt über gute Voraussetzungen, um durch ein konzertiertes Vorgehen im SVI-Bereich seine Wettbewerbsfähigkeit im Sinne des gesamten Standorts auszubauen. Neben klassischen Unternehmen der SVI, etwa in Fahrzeug- und Systemtechnik, Logistik, Instandsetzung und Sensorik, gibt es besondere Kompetenzen in Zukunftstechnologien wie Optronik, Laser- und Drohnentechnologien und IT. Viele dieser Potenziale sind bislang jedoch nicht ausreichend sichtbar oder miteinander verbunden. Hier setzt das neue SVI-Cluster an. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Dual-Use-Technologien, die sowohl zivil als auch für Sicherheits- und Verteidigungsaufgaben genutzt werden können.
HIHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller hebt hervor: „Das Cluster bringt Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen, die mit ihren Technologien, Produkten oder Dienstleistungen einen Beitrag zu Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit leisten. Es geht darum, Unterstützungsbedarfe zu erkennen, passende Partner zu finden und aus vorhandenen Ideen konkrete Anwendungen, Kooperationen und Projekte zu entwickeln.“ Die sicherheits- und verteidigungspolitische Lage in Europa habe sich grundlegend verändert, so die HIHK-Präsidentin. Fragen der Landes- und Bündnisverteidigung, technologischer Souveränität, resilienter Lieferketten und funktionsfähiger kritischer Strukturen hätten dadurch auch für die Wirtschaft erheblich an Bedeutung gewonnen.
Dr. Felix Heusler, Vizepräsident des HIHK und Präsident der IHK Lahn-Dill, führt aus: „Viele hessische Unternehmen können mit ihren Produkten, Technologien und Dienstleistungen einen Beitrag zu Sicherheit, Resilienz und Verteidigungsfähigkeit leisten, ohne sich bislang selbst der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie zuzurechnen. Genau hier setzen die IHKs an: Wir geben Orientierung, stellen Kontakte her und helfen dabei, aus hessischer Technologiekompetenz konkrete Kooperationen und Projekte zu entwickeln. Das Cluster ist damit ein wichtiger Brückenschlag zwischen Wirtschaft, Forschung, Politik und Verwaltung.“
Dr. Arnd Klein-Zirbes, Hauptgeschäftsführer der IHK Kassel-Marburg, weist auf die insbesondere in Nord- und Mittelhessen vertretenen SVI-Unternehmen mit Schwerpunkt in der Region Kassel hin: „Hier bietet der Standort Hessen eine besonders hohe industrielle Kompetenz, zum Beispiel bei Landsystemen, Fluggeräten wie Helikoptern, Systemtechnik, Logistik, Instandsetzung, Sensorik oder spezialisierten Zulieferstrukturen. Viele dieser Fähigkeiten sind für die SVI unverzichtbar. Ein besonderes Thema sind unbemannte Flugsysteme, mit denen sich das ebenfalls von der Landesregierung geförderte neue Hessische Drohnenkompetenzzentrum in Calden unter Leitung der TU Darmstadt beschäftigt.“ Das SVI-Cluster trage dazu bei, bewährte und neue Stärken sichtbarer zu machen und Wertschöpfungschancen für den Standort Hessen zu erschließen.
Die hessischen IHKs bringen ins SVI-Cluster ihre Nähe zu den Unternehmen, ihre regionalen Netzwerke und ihre Erfahrung an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Verwaltung ein. Der HIHK koordiniert als Dachorganisation der zehn hessischen IHKs die landespolitischen Aktivitäten und vertritt die Interessen von rund 400.000 Mitgliedsunternehmen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Weitere Informationen und Ansprechpartner unter www.hihk.de/svi-hessen
Dr. Felix Heusler, Vizepräsident des HIHK und Präsident der IHK Lahn-Dill, führt aus: „Viele hessische Unternehmen können mit ihren Produkten, Technologien und Dienstleistungen einen Beitrag zu Sicherheit, Resilienz und Verteidigungsfähigkeit leisten, ohne sich bislang selbst der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie zuzurechnen. Genau hier setzen die IHKs an: Wir geben Orientierung, stellen Kontakte her und helfen dabei, aus hessischer Technologiekompetenz konkrete Kooperationen und Projekte zu entwickeln. Das Cluster ist damit ein wichtiger Brückenschlag zwischen Wirtschaft, Forschung, Politik und Verwaltung.“
Dr. Arnd Klein-Zirbes, Hauptgeschäftsführer der IHK Kassel-Marburg, weist auf die insbesondere in Nord- und Mittelhessen vertretenen SVI-Unternehmen mit Schwerpunkt in der Region Kassel hin: „Hier bietet der Standort Hessen eine besonders hohe industrielle Kompetenz, zum Beispiel bei Landsystemen, Fluggeräten wie Helikoptern, Systemtechnik, Logistik, Instandsetzung, Sensorik oder spezialisierten Zulieferstrukturen. Viele dieser Fähigkeiten sind für die SVI unverzichtbar. Ein besonderes Thema sind unbemannte Flugsysteme, mit denen sich das ebenfalls von der Landesregierung geförderte neue Hessische Drohnenkompetenzzentrum in Calden unter Leitung der TU Darmstadt beschäftigt.“ Das SVI-Cluster trage dazu bei, bewährte und neue Stärken sichtbarer zu machen und Wertschöpfungschancen für den Standort Hessen zu erschließen.
Die hessischen IHKs bringen ins SVI-Cluster ihre Nähe zu den Unternehmen, ihre regionalen Netzwerke und ihre Erfahrung an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Verwaltung ein. Der HIHK koordiniert als Dachorganisation der zehn hessischen IHKs die landespolitischen Aktivitäten und vertritt die Interessen von rund 400.000 Mitgliedsunternehmen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Weitere Informationen und Ansprechpartner unter www.hihk.de/svi-hessen
Bescheidübergabe zum Start des SVI-Clusters. (Von links: HIHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller, Kaweh Mansoori, Hessischer Minister für Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum und stellvertretender Hessischer Ministerpräsident und Dr. Felix Heusler, HIHK-Vizepräsident und Präsident der IHK Lahn-Dill.) ©Hannes von Grebe, HMWVW
