Ausbildungsstart in Hessen
HIHK wünscht neuen Auszubildenden einen erfolgreichen Start und ermutigt Jugendliche zur Bewerbung bis in den Herbst hinein
Wiesbaden, 4. August 2026
Für viele junge Menschen in Hessen hat mit dem 1. August ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Sie starten in ihre duale Ausbildung und damit in einen praxisnahen und zukunftsorientierten Weg ins Berufsleben. Weitere Ausbildungsverhältnisse beginnen traditionell zum 1. September. Der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) gratuliert allen neuen Auszubildenden zum Ausbildungsstart und macht zugleich deutlich: Auch wer noch keinen Ausbildungsplatz hat, sollte die kommenden Wochen aktiv nutzen. Viele Unternehmen suchen weiterhin engagierte Nachwuchskräfte und besetzen freie Ausbildungsplätze bis in den Herbst hinein nach. Vielerorts finden noch Nachvermittlungsaktionen und Speed-Datings, oft gemeinsam mit den Arbeitsagenturen, statt, um Bewerbern zu einem Einstieg in die Ausbildung zu verhelfen.
„Allen neuen Auszubildenden wünschen wir einen guten Start, Neugier, Durchhaltevermögen und Freude daran, ihren Beruf von Grund auf zu lernen. Sie entscheiden sich für einen starken Einstieg ins Berufsleben und für beste Entwicklungsperspektiven“, sagt Kirsten Schoder-Steinmüller, Präsidentin des Hessischen Industrie- und Handelskammertags. „Gleichzeitig gilt: Wer noch auf der Suche ist, sollte jetzt nicht abwarten. In vielen Betrieben sind weiterhin Ausbildungsplätze frei. Ein Einstieg ist auch nach dem offiziellen Ausbildungsstart noch möglich.“
Gerade in den Wochen nach dem 1. August und vor dem 1. September ergeben sich noch zahlreiche Chancen: Bewerberinnen und Bewerber treffen auf Unternehmen, die weiterhin motivierte junge Menschen suchen. Die Industrie- und Handelskammern in Hessen unterstützen dabei, passende Angebote zu finden und Kontakte zu Betrieben herzustellen. Auch bei den Arbeitsagenturen sowie im Ausbildungsatlas unter www.derausbildungsatlas.de finden Jugendliche und Eltern aktuelle Informationen zu freien Ausbildungsplätzen.
Duale Ausbildung bleibt zentrale Säule der Fachkräftesicherung
Für die hessische Wirtschaft ist die duale Ausbildung ein zentraler Baustein zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses. Viele Unternehmen investieren seit Jahren mit großem Engagement in Ausbildung, übernehmen Verantwortung für junge Menschen und bieten ihnen verlässliche Perspektiven. Gleichzeitig bleibt die Besetzung offener Ausbildungsplätze für zahlreiche Betriebe herausfordernd.
„Ausbildung ist für junge Menschen ein direkter Weg in qualifizierte Beschäftigung, finanzielle Eigenständigkeit und berufliche Entwicklung. Für die Unternehmen ist sie zugleich eine der wirksamsten Antworten auf den Fachkräftemangel“, so Schoder-Steinmüller. „Deshalb ist es wichtig, dass Jugendliche, Eltern und Schulen die duale Ausbildung als gleichwertige und attraktive Option im Blick behalten.“
Auch kurzfristige Bewerbungen haben gute Chancen
Der HIHK ermutigt Jugendliche, sich auch kurzfristig noch zu bewerben. Entscheidend seien nicht allein perfekte Bewerbungsunterlagen, sondern Motivation, Interesse und die Bereitschaft, sich auf einen Beruf und ein Unternehmen einzulassen. Wer unsicher ist, welcher Beruf passt, kann Praktika, Beratungsgespräche oder direkte Kontakte zu Betrieben nutzen, um Orientierung zu gewinnen.
„Viele Wege führen noch in diesem Jahr in Ausbildung. Wichtig ist, den ersten Schritt zu machen: informieren, beraten lassen, Betriebe ansprechen und Bewerbungen versenden“, sagt Schoder-Steinmüller. „Die hessischen IHKs stehen Jugendlichen und Unternehmen dabei als Ansprechpartner zur Seite.“
