Beantragung Corona-Soforthilfe Hessen


Ab Montag, 30. März 2020, ist eine Antragstellung beim Regierungspräsidium Kassel möglich – Link: https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe Bewilligungs- und Vollzugsbehörde ist das Regierungspräsidium Kassel.
Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hat ein Soforthilfsprogramm aufgelegt, um hessische Unternehmen aller Branchen angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Virus-Pandemie zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern.
Existenzgefährdete Unternehmen, Selbstständige, Soloselbstständige und Angehörige freier Berufe erhalten einen einmaligen Zuschuss, um die wirtschaftlichen Belastungen durch die Corona-Virus-Pandemie zu mindern.
Das Soforthilfsprogramm des Landes setzt auf das Programm des Bundes für Kleinstunternehmen und Soloselbständige auf und ergänzt dieses.

Wer wird gefördert?

Förderberechtigt sind Selbstständige (auch Angehörige freier Berufe und Künstler), Kleinstunternehmen, kleine oder mittlere Unternehmen (mit Ausnahme der Primärerzeugung auch der Landwirtschaft) mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente). Der Hauptsitz des antragstellenden Unternehmens bzw. Wohnsitz der antragstellenden Einzelperson muss in Hessen sein.

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung ist ein einmaliger nicht-rückzahlbarer Zuschuss, der ausschließlich für Förderberechtigte gewährt wird, die unmittelbar infolge der Corona-Virus-Pandemie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Schieflage bzw. in massive Liquiditätsengpässe geraten sind und diesen Liquiditätsengpass nicht mit Hilfe sonstiger Eigen- oder Fremdmittel ausgleichen können.
Die Zuschüsse werden zur Überwindung der existenzbedrohlichen Wirtschaftslage bzw. des Liquiditätsengpasses gewährt, die durch die Corona-Virus-Pandemie vom Frühjahr 2020 entstanden sind. Liquiditätsengpässe, die vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind nicht förderfähig.

Höhe der Förderung

Die Förderung wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.
Die Soforthilfe ist als Festbetrag gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt inklusive der Bundesförderung für drei Monate:
bis zu 5 Beschäftigte: 10.000 Euro
bis zu 10 Beschäftigte: 20.000 Euro
bis zu 50 Beschäftigte: 30.000 Euro
Teilzeitbeschäftigte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen.
Die aufgrund der Corona-Virus-Pandemie entstandene existenzbedrohliche Wirtschaftslage bzw. die Liquiditätsengpässe sind durch Eidesstattliche Versicherung zu bestätigen. Die Bewilligungsbehörde behält sich eine Überprüfung der Angaben im Antragsformular und der wirtschaftlichen Verhältnisse vor. Obergrenze für die Höhe der Förderung ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses. In diesem Fall legt die Bewilligungsbehörde einen geringeren Festbetrag fest. Mögliche Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz sowie zustehende Versicherungsleistungen aus Absicherung von Betriebsunterbrechungen oder Betriebsausfall werden auf den vorgesehenen Zuschuss angerechnet. Unabhängig davon ist eine Kumulierung mit sonstigen staatlichen oder EU-Hilfen zum Ausgleich der COVID-19-Pandemie ausgelösten Liquiditätsengpässe im Rahmen der beihilferechtlichen Vorgaben möglich.

Antragsverfahren

Anträge auf Förderung sind zu richten an das Regierungspräsidium Kassel.
Der Förderantrag ist online auf der Website des Regierungspräsidiums Kassel ausfüllbar: https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe Bitte beachten Sie auch die Ausfüllhilfe und die begleitenden Hinweise.
© IHK Darmstadt Rhein Main Neckar
© IHK Darmstadt Rhein Main Neckar

Unterstützung durch die IHKs

Anträge können Sie nur beim Regierungspräsidium Kassel stellen. Die hessischen Industrie- und Handelskammern informieren und beraten ihre Mitgliedsunternehmen zum Antragsprozess ab dem 30. März 2020. Im Folgenden die Ansprechpartner (bitte jeweils die zuständige Kammer für Ihren Bezirk kontaktieren – IHK-Finder):
Team Mitgliederbetreuung
06151 871-1950
mitgliederbetreuung@darmstadt.ihk.de
Service-Center
069 2197-1280
info@frankfurt-main.ihk.de
0661 284-0 
info@fulda.ihk.de
IHK-Hotline Soforthilfe
06031 / 609 3333
0641 / 7954 2222
soforthilfe@giessen-friedberg.ihk.de
06181 9290-0
info@hanau.ihk.de
0561 7891 100
IHK-Hotline Soforthilfe
02771 842 1111
06441 9448 2222 
soforthilfe@lahndil.ihk.de
06431 210-0
info@limburg.ihk.de
IHK-Hotline Soforthilfe
069 8207 - 400
soforthilfe@offenbach.ihk.de
0611 1500-0
info@wiesbaden.ihk.de

Erreichbarkeit der IHKs

Bitte haben Sie Verständnis, dass Sie die hessischen IHKs in der jetzigen Situation nicht immer sofort direkt telefonisch erreichen. Wir wissen um die Dringlichkeit Ihrer Anliegen und geben unser Bestes, um alle Fragen schnellstmöglich zu beantworten. Versuchen Sie es bei den oben genannten Kammern erneut telefonisch oder schreiben Sie eine E-Mail. Unsere Kolleginnen und Kollegen melden sich zeitnah.