IHK-Landesbestenehrung 2019

Karriere durch Weiterbildung

Ehrung der landesweit besten IHK-Absolventen


31. Januar 2019 – Jedes Jahr absolvieren hessenweit über 4.000 Fachkräfte eine anerkannte IHK-Weiterbildung. Die Teilnehmer mit den besten Abschlüssen aus dem jüngsten Prüfungsjahrgang wurden jetzt durch Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und den Präsidenten des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK), Eberhard Flammer, in Wiesbaden ausgezeichnet.
„Die berufliche Bildung ist für sehr viele Menschen der beste Weg, um beruflich durchzustarten und um die eigenen Karriere- und Lebensziele zu voranzubringen“, so Flammer. „Mit den vielfältigen Möglichkeiten der höheren Berufsbildung ist anschließend der Weg in wirklich alle Richtungen offen.“ 
Als zukünftige Führungskräfte habe jeder der gut 4.000 erfolgreichen Absolventen der IHK-Weiterbildungsprüfungen aus ganz Hessen passgenaue Qualifikationen für die betriebliche Praxis erworben. Die als landesweit beste Absolventen ausgezeichneten Männer und Frauen seien zudem der Beweis, dass Exzellenz und Spitzenleistung auch abseits der Hochschulen erbracht werde.
„Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Rückgrat der hessischen Wirtschaft. Wir sind zu Recht stolz auf unser System der dualen Ausbildung. Sie verbindet bestmöglich ein theoretisches Fundament mit solider Berufspraxis von Anfang an. Die Landesregierung unterstützt die Ausbildung aber auch die Qualifizierung im Job mit zahlreichen Förderprogrammen. Denn wir wollen ein klares Zeichen dafür setzen, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung genauso wichtig und wertvoll ist wie ein akademischer Bildungsweg. Ohne Macher geht es nicht“, unterstrich Wirtschaftsminister Al-Wazir in seiner Festrede.
Breite Zustimmung fand der Ansatz der Bundesregierung, zukünftig die Bezeichnungen „Berufsspezialist“, „Berufsbachelor“ und „Berufsmaster“ einzuführen. Damit folgt sie einer langjährigen Forderung der Industrie- und Handelskammern nach international verständlichen Bezeichnungen, welche die Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildung auch sprachlich zum Ausdruck bringen.
„Es ist leider weiterhin so, dass sich die akademische Welt schwer damit tut, Fachwirte und Fachkaufleute als „Bachelor“ anzuerkennen. Die Unternehmen haben damit kein Problem. Denn wer will bezweifeln, dass nach beruflicher Ausbildung und praxisbezogener Weiterbildung mindestens das Niveau eines akademischen Bachelor erreicht ist?“, so Flammer.
Die 62 Landesbesten legten ihre Weiterbildungsprüfung ab in der
IHK Frankfurt am Main: 
20
IHK Kassel-Marburg: 
13
IHK Darmstadt:   
12
IHK Wiesbaden    
 7
IHK Gießen-Friedberg   
 4
IHK Fulda        
 3
IHK Hanau  
 2
IHK Offenbach      
 1
Fotos der Veranstaltung werden unter www.hihk.de/landesbestenehrung bereit gestellt.

Hintergrund:
Die Aufstiegsfortbildung eröffnet attraktive Entwicklungswege. Mehr als 70 Abschlüsse ermöglichen die Übernahme von verantwortungsvollen Aufgaben in vier Tätigkeitsfeldern: kaufmännisch, industriell-technisch,
IT und Medien sowie berufspädagogisch.
Auf dem Arbeitsmarkt haben Absolventen einer Aufstiegsfortbildung – also zum Beispiel Meister, Techniker oder Bilanzbuchhalter – sehr gute Perspektiven, wenn es um Führungsverantwortung, attraktive Gehälter und berufliche Entwicklungschancen geht. Meister und Techniker sind insbesondere bei der konkreten betrieblichen Umsetzung gefragt. Die Abschlüsse sind europaweit dem Bachelor-Abschluss gleichgestellt;  Absolventen können als „Bachelor professional“ auch international tätig sein.
In puncto Arbeitsplatzsicherheit haben Absolventen der Aufstiegsfortbildung die Nase vorn: Sie haben im Vergleich zu Akademikern noch seltener individuelle Arbeitslosigkeit zu befürchten.