Hessische Unternehmen stark im Export – trotz aller Handelshemmnisse

3. Juli 2019 – Die hessischen Unternehmen sind stark international ausgerichtet, ihre Produkte und Dienstleistungen weltweit gefragt. Die Industrie erwirtschaftet mehr als die Hälfte ihres Umsatzes im Ausland. Doch das Exportwachstum ist von 8,2 Prozent im Jahr 2017 auf 1,5 Prozent in 2018 zurückgegangen. Zu diesem Befund kommt der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) in einer aktuellen Untersuchung zur hessischen Außenwirtschaft.
„Ein Lichtblick stellt aktuell der nordamerikanische Markt dar, der 2018 trotz aller Unsicherheiten und politischen Irritationen 7,2 Prozent mehr Waren nachfragte als im Vorjahr“, sagt Dr. Jürgen Ratzinger, Federführer International des HIHK.
Innerhalb Europas bleibt Frankreich mit einem Absatzvolumen von knapp 5 Milliarden Euro der wichtigste Markt für hessische Unternehmen.
„Weltweite Unsicherheiten, Sanktionen, erhöhte Sicherheitsanforderungen, steigende Zollsätze – die Herausforderungen für exportierende Unternehmen nehmen stetig zu“, schildert Ratzinger die Situation. „Dass die hessischen Unternehmen im Jahr 2018 trotz allem zulegen konnten, zeigt wie flexibel die hessischen Unternehmen auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren und sich immer wieder neue Marktchancen erschließen.“
Die hessischen IHKs unterstützen Unternehmen mit aktuellen Marktinformationen und Beratungen zu allen Schritten der Markterschließung.
„Gerade in handelspolitisch unsicheren Zeiten bieten die IHKs den Unternehmen Orientierung und Unterstützung in allen Phasen der Internationalisierung“, beschreibt Ratzinger das IHK-Angebot.
Alle Zahlen und Informationen sind in der Broschüre „Die hessische Außenwirtschaft – Zahlen, Trends, Netzwerke“ enthalten.